Camping Apps: Die Spreu vom Weizen

Die Spreu vom Weizen trennen bei Camping Apps

Seien wir mal ehrlich. Heutzutage geht doch gar nichts mehr ohne Handy und schon gar nicht ohne das liebe Internet. Das wird durch diverse Apps zu jeder Lebenslage unterstützt, wobei nicht alles nur Entertainment ist, sondern tatsächlich einen grossen Mehrwert bieten kann. Doch wie schaut es aktuell [Stand Februar 2022] mit den Camping Apps aus?

Ich habe dazu einfach mal im App-Store nach „Camping“ und „Stellplatz“ gesucht und mir selbst ein Bild gemacht. Dahingehend ist mir eine einfache und übersichtliche Bedienung wichtig, die Anzahl der Angebote natürlich und die Güte der Informationen, die jeweils zur Verfügung gestellt werden. Die Liste der Apps ist natürlich nicht abschliessend! Falls ich eine ganz tolle App vergessen habe, schreibt uns doch einfach auf Instagram oder Facebook direkt beim Beitrag.

Download, installieren und los geht´s! Meistens zumindest. Manche Apps fordern eine Registrierung, andere sind von Haus aus nur gegen Vorkasse auszuprobieren und irgendwie ist die Auswahl am App-Markt, was Camping Apps gerade betrifft, regelrecht geflutet. Wir schauen uns insgesamt 10 App in der Auswahl an, wobei wir nicht nur über die alten Bekannten, wie Park4Night und den Promobil Stellplatz Radar sprechen!

Zu lange ist es her, dass wir noch mit Kompass und Karte navigieren konnten…

1. Park4Night

Die Mutter aller Freisteher-Apps ist Park4Night. Entstanden ist die App in Frankreich, der Nation von Freistehern, und hat sich mittlerweile auf sage und schreibe über 80.000 Stellplätze europaweit vergrössert. Diese Camping App wächst durch die nutzende Camper-Community, denn jeder kann sich registrieren (ist für die Nutzung per se nicht notwendig) und kann einen schönen Stellplatz eintragen. Dabei können nennenswerte Angaben zur Infrastruktur gemacht werden und auch Bilder hinterlegt werden. Das beste jedoch: die Community selbst bewertet die Stellplätze, so dass man aus der Ferne den Ort gut einschätzen kann.

Park4Night App
Diverse Stellplätze mit unterschiedlicher Symbolik
Parkplätze sind auch zu finden!
Ob alle mit dem Sharing zufrieden sind?
Park4Night App
Pro-Version verfügbar.

Man findet neben öffentlichen Stellplätzen, Parkplätzen, Wohnmobilstellplätzen und Campingplätzen mittlerweile auch Entsorgungsstationen sowie Wasserquellen. Ein grosses Interesse jedoch bei der App bleiben die veröffentlichen „Wildcamping“-Plätze in der freien Natur oder der Nähe einer interessanten Sehenswürdigkeit. Wie beliebt diese Suchfunktion bei den Nutzern auch ist, so umstritten diskutiert wird sie – vor allem nach dem Campingboom der vergangenen zwei Corona-Sommer. Es sind nicht nur viele „Insider“ an die Öffentlichkeit gekommen, was manch alten Camperhasen verärgert haben könnte. Es wurden auch viele nicht öffentliche Orte ohne Zustimmung der Besitzer online gestellt und die Besucher haben sich wohl auch nicht immer pfleglich verhalten.

TIPP: Bei der App und den darin enthaltenen Informationen ist nicht nur die Devise „Gesunder Menschenverstand“ wichtig, sondern auch #ConsciousCamping. Viele der eingetragenen Orte befinden sich mitten in der Natur, die so bleiben soll wie sie ist, und sind oft auch nicht legal nutzbar.

2. Free On Tour

Von dieser App habe ich ehrlich gesagt vor der kleinen Recherche noch nichts gehört. Aber neben rund 24.000 Campingplätzen und 6.000 Stellplätzen, bietet die von der Hymer Group ins Leben gerufene Camping App den Nutzern noch einige interessante Features. Denn neben Übernachtungsmöglichkeiten gibt es noch eine Sektion mit Tipps und auch ganze Routen zum Nachfahren, die von anderen Usern veröffentlicht werden. Die App-Benutzer können auch von vielen Angeboten von Partnern profitieren, sei es durch Rabatte beim Buchen eines Fährenplatzes oder bei reduzierten Preisen bei teilnehmenden Campingplätzen.

Leichte Unterhaltung
Karten-Zommfunktion
Wo sind die Preise?
Community-Austausch

Am Anfang war die App für mich nicht ganz so übersichtlich, wie ich es von anderen Apps der Art gewohnt bin. Eine Registrierung für die Nutzung ist notwendig und bei der Suche nach Stellplätzen ist die App leider abgestürzt. Die einzelnen Plätze sind jedoch mit vielen Informationen gefüttert und die Bewertungen anderer Nutzer helfen sehr bei der Entscheidung für den richtigen Stellplatz. Einen Haken hatte jedoch die Anzeige des Preises. Die blitzte bei mir zumindest (iPhone XR) für den Bruchteil einer Sekunde auf und die Preise waren nie wieder gesehen. Alles in allem jedoch bietet die App ein umfangreiches Paket und inspiriert auch mit tollen Routenvorschlägen!

3. ProMobil Stellplatzradar

Die App kann sich jeder als Fremium runterladen. Ein Upgrade zu Plus-version ist ebenfalls möglich, wodurch man z.B. die Inhalte im Offline-Modus nutzen kann. Doch auch bereits in der kostenfreien Version der Camping App findet man sehr viele Informationen zu den rund 14.000 Stellplätzen und 7.000 Campingplätzen. Dazu gehören die Angaben zur Geolocation, den Preisen und der vorhandenen Infrastruktur, wie Strom, Sanitäranlagen und WLAN. 

Fremium-Version verfügbar
Viele Kategorien
Kartenübersicht
Preise in Euro angegeben

Mir gefällt die Transparenz der App, da man sich auf Anhieb zurecht findet. Dabei ist eine Registrierung auch nicht nötig, sondern man kann sich sofort auf die Suche nach dem nächsten Bauernhof machen, auf dem man übernachten möchte. Die Preise werden in dem Fall unabhängig vom Land, in dem man sucht, nur in Euro angegeben, worüber man aber beim Nutzen gerne hinwegsehen kann. Ergänzt werden die Fakten mit echten Nutzer-Kommentaren und Bewertungen, so dass man noch etwas Softfacts hat, was z.B. Atmosphäre oder ggf. störende Bahntrassen betrifft.

4. CamperContact

Bei dieser Camping App kann man die Anwendersprache auswählen und kann sich nach einer Registrierung auf die Suche nach dem perfekten Nachtparkplatz machen. Es wird mit insgesamt 37.000 Wohnmobilstellplätze in 58 Ländern geworben und wirklich toll sind auch Filtermöglichkeiten wie „unter 15 €“, was einem die Suche sehr erleichtert. Es ist von Campingplatz über kostenpflichtigen Stellplatz und kostenfreien Parkplätzen alles dabei.

Stichwortsuche
Gute Übersicht
Detaillierte Informationen
FREE-Version verfügbar

Zusätzlich sind noch Campingplätze und Serviceplätze gelistet, wobei man nur in der PRO-Versionen offline suchen kann. Die FREE-Version zeigt nur 3 Rezensionen von anderen Nutzern je Stellplatz und stellt nur 5 Fotos zum Ansehen bereit. Ansonsten kann auf alle Plätze zugegriffen und die Basis-Suchfilterfunktion genutzt werden. Insgesamt ist die Benutzeroberfläche intuitiv gestaltet, sodass die Nutzung einfach fällt.

5. Camping.info

Mit der App kann man rund 23.000 Campingplätze in ganz Europa entdecken. Um hier jedoch ein genaueres Auge drauf zu werfen, muss man ein 7-tägiges Testabo abschliessen oder direkt ein Abonnement buchen. Schade, dass es keine freien Features gibt, um zu sehen, ob es etwas für einen ist, daher habe ich diese Camping App ohne weiteren Test wieder deinstalliert.

Kein Sneak-Peak möglich
Fokus auf Campingplätze

6. Caravanya & StayFree

Auch in diesen Camping Apps sind einige Stellplätze, Campingplätze sowie Plätze zum Freistehen gelistet. Das Design von Caravanya ist nett, aber in der Schweiz scheint es wenige User zu geben, die die Plätze bewerten oder Bilder zur Verfügung stellen. Interessant war die Funktion beim Anwählen eines Wildcampingstellplatzes und zwar wird man Schritt für Schritt „belehrt“ sich richtig zu verhalten. Ob das was nützt, kann nur der Wald sagen, aber der Gedanke zählt.

Caravanya: (noch) kleine App
inklusive Camperetikette
Stayfree: viele Stellplätzen
Wenig User-Feedback

StayFree hat eine vergleichbare Funktion, die sich „CleanUp“ nennt. Die Idee dahin ist super, da man als Camper den aufgesuchten Platz am liebsten sauberer verlassen soll, als dass man ihn vorgefunden hat. Die Useranzahl scheint in der Schweiz zumindest auch nicht gross genug zu sein, als dass ausreichend Bewertungen und auch CleanUps zusammenkommen.

7. „Stellplatz“

Die App hat keinen sonderbaren Namen, sondern nennt sich einfach nur Stellplatz. Hier gibt es Stellplätze aller Art in ganz Europa via Karte zu suchen. Es macht jedoch den Eindruck, dass vor allem Skandinavien im Fokus steht. Dort finden sich Stellplätze in hoher Dichte. Im restlichen Europa gibt es mitunter nette Plätzchen, aber da würde ich mich nicht ausschliesslich auf diese App verlassen.

Fokus Nordic
Geringe Anzahl an Einträgen
Viele Parkplätze
Wenig Infos

8. Newcomer Camping Apps

Ja, der Campingboom der letzten zwei Jahre ist auch auf dem digitalen Markt spürbar. Es sind haufenweise Apps mit ähnlichen Ideen und gleichen Ansätzen wie Pilze aus dem Boden geschossen. Mit Apps sind es VanlifeLocation und Vansite. Weitere Anbieter derart sind noch zum Beispiel, nur ohne Camping App AlpacaCamping und Nomady.

Diese Apps basieren grundsätzlich auf dem Prinzip, dass private Gastgeber ihr Land, ihren Parkplatz oder gerne auch den Garten mit Grillstelle gegen einen Beitrag für Camper und Wohnmobilisten zur Verfügung stellen. Der Gastgeber inseriert und nach einer Registrierung kann der Obdach Suchende eine Nacht direkt online buchen. Eine Provision fällt meistens nur für den Gastgeber an. VanlifeLocation aka Camperland haben zusätzlich Stellplätze aus der Camper-Community im Programm. 

Vansite.eu
VanlifeLocation (alt)
Camperland (neu)
Überschaubar

Auffällig bei den Apps war, dass mir teilweise zu wenig Content hinter den jeweiligen Stellplätzen hinterlegt war. Man kann mit diesen Apps aktuell vielleicht die eine oder die andere Masche im Suchraster verringern und sie ergänzend zu „grösseren“ Wettbewerbern nutzen. Leider bleibt es dann nicht aus, dass man zwischen unterschiedlichen Apps hin- und herspringen muss, um die Umgebung komplett zu scannen.

9. Landvergnügen

Ich würde Landvergnügen an der Stelle nicht zu den klassischen Camping Apps zählen, das dies nur eine Ergänzung zum Stellplatzführer in Papierform ist. Landvergnügen war einer der ersten in der Branche, der das Konzept von privaten Stellplätzen ins Leben gerufen hat. Privat zu campen ist nicht mit Freistehen oder Wildcampen vergleichbar und auch nicht dem Campingplatz gleichzusetzen. Denn hier geht es vor allem um legales Übernachten auf privaten Grundstücken

Da man beim zur Verfügung stellen des Platzes gegen Entgelt schnell Richtung ziemlich nah an den „Betrieb eines Campingplatzes ohne Bewilligung“ rutscht, basiert das Konzept auf einem „Geben und Nehmen“. Wer die Gastgeber anfahren will, muss vorab eine Vignette lösen, sich beim Eigentümer anmelden und kann dann kostenfrei übernachten. Die Gastgeber sind meistens landwirtschaftliche Betriebe oder auch Winzer und Gaststätten, die sich im Gegenzug für die Gastfreundschaft über den Kauf im Hofladen oder dem Dinner in der Stube freuen.

Landvergnügen
Eine Vignette, viele Plätze
Place to Bee
Swiss Hosts

In der Schweiz gibt es auch bereits ähnliche Konzepte, wie Place-To-Bee oder Swiss-Hosts.  In Österreich gibt es in dem Bereich Schau aufs Land und Bauernleben. Leider gilt hier nicht alle für einen, alle für einen. Man muss theoretisch von jeder „Community“ eine Vignette haben, um das komplette Angebot zu nutzen. Nichts desto trotz, ist das Miteinander eine wirklich tolle Idee und man Erhält exklusive Einblicke in den Alltag der Netzwerkpartner.

Reiseziele im Winter

Reiseziele im Winter in die Wärme

Wer an Ferien oder Urlaub im Winter denkt, hat meistens die Bilder von vollen Skipisten oder Langlaufloipen in Kopf. Aber wohl kaum Badeferien im Winter! Und Skiferien mit Camping zu verbinden, ist definitiv eine exzellente Idee. Aber was tun, wenn man eher so ein Wintermuffel ist? Da haben wir ein paar Reiseziele im Winter für Euch!

Big in Japan kann der Schnee nichts anhaben

Winter kann auch anders als nur Schnee

Der Winter ist nämlich schön, wenn dicke Schneeflocken vom Himmel fallen oder die Sonne über den pudrigen Schnee scheint. Doch die Tage sind kurz, die Temperaturen kalt und schlimmer noch, wenn das schmuddelige Wetter nasskalt daherkommt. Da hilft nur ein: Camper oder Wohnmobil aus dem Winterschlaf wecken (oder gar nicht erst winterfest machen) und weg aus dem Alltagsgrau.

Drei Tipps, wie man die Winterzeit mit seinem wohnbaren Untersatz bestens überstehen kann.

Fasnachtsfeiern geht auch mit mediterranem Flair beim Karneval in Venedig.

Soll es doch etwas ruhige und entspannter sein? Beim Meeresrauschen einschlafen? Dann empfehlen ein paar Strandspaziergänge an der Küste Kataloniens.

Panorama Küstenstrasse, magische Natur und strahlend blaues Wasser? Das gibt es in Kroatien auch im Winter! Und wenn es zu kalt wird, dann hilft es nur in eine der zahlreichen heissen Quellen Kroatiens zu springen.

1. Zum Karneval nach Venedig

Bei der klassischen Winterflucht denkt man schnell an warme und sonnige Orte, die einen den Winter daheim schnell vergessen lassen. Doch in der Winterferienzeit, besser gesagt, Februar, lohnt es sich warm anzuziehen und nach Venedig zu fahren! Es ist durch die Lage am Meer relativ mild und der Karneval ist definitiv ein Must-See Spektakel. Denn während man in der Hauptsaison die venezianischen Masken nur im Souvenirgeschäft erwerben kann, so begeistern zum Carnevale di Venezia Unmengen an maskierten und verkleideten Folkloristen die Besucher

Karneval in Venedig
Buntes Karnevalstreiben im Winter
Schöne Maskenkunst
Die Kunst der Maskenbildnerei

Prunk und Parade

Ohne jetzt eine Illusion zu zerstören, aber die meisten Kostümierten sind keine Venezianer (mehr). Es sind Darsteller, Karneval-Enthusiasten, Schauspieler und Event-Touristen. Doch schön anzusehen ist es trotzdem! Vor allem, wenn man sich zur Aufgabe macht, ganz im Sinne der Tradition alle Charaktere der italienischen Commedia dell’arte zu finden. Die schlaue Colombina, den gewitzte Diener Brighella oder gerne auch den stolzierenden Capitano. Zum Schluss werden dann das beste, das traditionelle und auch originellste Kostüme gekürt. Ein Augenschmaus!

Venedig ist immer schön anzschauen
Lido oder Jesolo?
Winterliche Stille über den Gondeln Venedigs

Die Ruhe vor dem Sturm

Klar, zu Zeiten des Karnevals ist Venedig gut besucht und am Markusplatz muss man sich schon hier und da durch die Menschenmengen drängen. Doch neigt sich der Karneval oder die Winterferienzeit dem Ende zu, wird es wieder ruhiger in der Stadt. Da kann es schon mal passieren, dass man mutterseelenallein auf dem Markusplatz steht und die Musiker vom Caffé Florian nur für Dich spielen!

Campingplätze rundum Venedig

San Giuliano Venice: Dieser Wintercampingplatz bietet das nötigste, ohne viel Schnickschnack, doch was braucht es mehr? Warme duschen und nur 10 min mit dem Bus von der Altstadt entfernt.

Eine andere spannende Option für Wintercamper ist es über das Lido di Jesolo zur Punta Sabbioni zu fahren und dort einen der vielen Campingplätze, wie dem 5-Sterne Camping Marina di Venezia, einem Agricampeggio Al Batèo oder dem kinderfreundlichen Dei Fiori Camping, aufzusuchen. Von dort kann man dann stressfrei und in Seemannsmanier mit dem Vaporetto nach Venedig übersetzen.

Verona für Verliebte
Liebesbriefe für Giulietta

Interessante Orte für weitere Ausflüge im Veneto

Nicht weit weg von Venedig hat sich die wohl tragischste Liebesgeschichte der Welt abgespielt: Romeo und Julia! In Verona muss natürlich Julia´s vermeintliches Haus, Casa Capuleti, besucht werden. Man findet den Balkon vor, an dem sich die Tragödie abgespielt hat, und ein Abbild der Julia unterstreicht das Bild. Liebesbriefe an Julia werden übrigens vom Club di Giulietta beantwortet!

Wem das am Ende doch zu käsig, kann in Bassano del Grappa die leckersten Aperitvi Italiens an der Ponte Vecchia verkosten und sich in der gesamten Region Valdobiaddene köstlichen Prosecco gönnen.

Die Küsten Spaniens im Winter
Campen direkt am Meer
Spaniens schöne Küsten laden zum Campen ein

2. Reiseziele in Südeuropa für Wintercamping

Ist der Winter Dir dann doch zu trist und die Sonne zu schüchtern im Norden? Dann haben wir noch weitere Idee für die Winterferien. Wie wäre es mit Flamenco und Tappas in Spanien? Nicht nur das mediterrane Flair begrüsst einen nachdem man die Pyrenäen passiert hat, sondern das Thermometer macht einen Satz in die Höhe. Was im Sommer an Temperaturüberschuss kaum auszuhalten ist, kommt in den Wintermonaten recht.

Entlang den Küsten Kataloniens

Wer nicht allzuweit fahren möchte, findet an der katalonischen Mittelmeeerküste die perfekten Bedinungen zum Campen. Ein besonderes Merkmal von Wintercamping an den beliebtesten Urlaubsorten sind nämlich: leere Strände, staufreie Strassen und kaum Gedränge an den Touristenattraktionen in und um die besuchenswerten Städte. Während die raue Costa Brava (die Wilde) sich durch seine tückischen Landwinde, der Tramuntana, eher weniger für Wassersport eignet, so lohnt sich der Besuch des Salvador-Dalì-Museums in Figueres auf alle Fälle!

Las Ramblas im Winter
Las Ramblas ist immer geschäftig
Strandspaziergänge zur Winterzeit
und die Costa Brava verspricht schöne Sonnenuntergänge!

Barcelona ist immer eine gute Idee

Weiter Richtung Süden findet sich dann die Watt-Küste Maresme die vom Landesinneren durch eine Gebirgskette begrenzt wird und somit nur einen schmalen Küstenstreifen hat. Nichts desto trotz findet manange Sandstränge und malerische Fischerdörfchen mit langer Tradition hier wie Sand am Meer! Ein weiterer Pluspunkt: durch die Gebirgsketten ist der Küstenabschnitt von den Nordwinden geschützt und nach Barcelona ist es nur noch ein Katzensprung.

Goldene Küste

Wie der Name schon verrät, ist dieser Küstenabschnitt Katalonien wortwörtlich goldig. Während es weiter nördlich beim Cap de Creus rau und felsig zugeht, so begrüssen einen an der Costa Daurada feinkörnige und sanft abfallende Sandstrände. Auch wenn die Wintermonate nicht unbedingt für ausgiebigen Badetourismus geeignet ist, so ist dies trotzdem der ideale Ort für lange Strandspaziergänge. Bei sonnigem Wetter auf alle Fälle barfuss!

Tappas für einen Gaumenschmaus
Tappas sind ein Gaumenschmaus

Städtetrip für ein Kulturerlebnis und kulinarische Exkursionen

Der Winter ist nämlich schön, wenn dicke Schneeflocken vom Himmel fallen oder die Sonne Angefangen bei der Hauptstadt Spaniens, Madrid, die im Winter mit Sicherheit genauso gut zum Flanieren ist, wenn nicht besser. Weniger Besucher, leere Museen und T-Shirt-Wetter an sonnigen Tagen. Da machen Spaziergänge durch elegante Boulevards und gepflegte Parkanlagen gleich doppelt so viel Freude. Das Museo des Prado mit Werken von Velásquez und Goya sollte man sich beim Besuch der Stadt auch nicht entgehen lassen. Für Nachtschwärmer empfiehlt sich ganz besondern ein Paseo por la Noche, also ein Nachtspaziergang, denn die beleuchtete Altstadt ist mit ihren zahlreichen Monumenten nicht nur wunderschön anzusehen, sondern man trifft auch einheimische Madrileños, die nachts in die Bars und Café ausschwärmen.

Kiten ergänzt sich perfekt mit Campen
Kiten oder Skifahren lässt sich super mit Campen verbinden
Pyrnäen sind auch im Winter schön

Surfen im Winter und Skifahren mal nicht in den Alpen

Ja, genau, surfen und kiten, während zu Hause der Schneemann gebaut wird! Am südlichsten Punkt der iberischen Insel an den Stränden von Tarifa ist möglich. Der passende Wind ist garantiert! Von diesem orientalisch angehauchtem Ort ist es auch nicht mehr weit ins britische Überseegebiet Gibraltar oder einen Steinwurf entfernt vom afrikanischen Kontinent. Wie wäre es denn zur Abwechslung mal mit etwas Tajine mit Couscous am Abend und Beghrir mit Honig zum Frühstück?

Wer doch lieber sein Wasser in fester Form hat, der findet am anderen Ende Spaniens mitunter herrliches Skivergnügen. Besonders schön sind die Gebiete um Cerler, Masella oder Formigal Panticosa. Oder doch lieber im Zwergenstaat Andorra eines der drei Skigebiete erkunden?

3. Ostküste der Adria

Ich gebe zu, Kroatien im Sommer ist nicht mein Ding. Der schmale Küstenstreifen ist vollgepackt mit badewütigen Urlaubern, während die Hitze die Hirnmasse zum kochen bringt. Aber Kroatien im Winter? Das ist grossartig für den nächsten Campingurlaub!

Plitvicer See im Nebel
Mystische Nebelschwaden in Plitvice Nationalpark
Adriatische Küste zu jeder Jahreszeit schön
Frühlingsgefühle im Winter an der Adria

Die heisseste Sole Europas

Um im adriatischen Sommer in eine heisse Quelle zu springen, gehört schon einiges an Motivation dazu. Doch in der kühleren Jahreszeit passt der Besuch eines Thermalbads, wie die Faust aufs Auge. Ganz im Osten Kroatiens, fast an der serbischen Grenze, ist der Kurort Bizovačke toplice einen Ausflug wert. Sei es um das wohltuende Themalwasser zu geniessen oder mit der ganzen Familie im Aquapolis von 11 Pools, einem Restaurant und Megarutsche alles rauszuholen. Auf dem Rückweg kann man sich ja noch Zagreb anschauen?

Istrien bietet mehr als nur Pula

Der wirtschaftliche und kulturelle Mittelpunkt ist Pula, aber Thermalquellen, die aus steilen Kalkfelsen entspringen, findet man nur im Norden: Istarske Toplice. Der Kurort ist der richtige Platz für Entspannung und Entschleunigung. Im Wellnessbereich kann man sich mit unterschiedlichen Massagen und ausgiebigen Saunagängen verwöhnen lassen, während es im Thermalbad auch die Möglichkeit gibt in Heilwasser zu baden und ein Heilfango nach alter Rezeptur zu bekommen.

Heisse Quellen in Istrien
Viele heisse Quellen im Norden Kroatiens
Plitvice mal anders
Im Winter ist Plitvice auch einen Besuch wert

Plitvicer Seen mal anders

Wem das alles zu viel Geplansche ist, der hat im Winter die Möglichkeit atemberaubende Nationalpark Kroatiens – ohne Gedränge – zu erleben. Der Winterzauber ist hier bei gefrorenen Wasserfällen magisch und die atemberaubende Natur, die nun zur Ruhe gekommen ist, bringt Ruhe in den Körper und Geist. DUm den Nationalpark herum gibt es ausreichend Campingplätze zur Auswahl, die einen nichts vermissen lassen. Fünf Sterne im Rythmus der Natur verspricht das Camping Plitvice. Wer es so richtig rudimentär mag und auf jeglichen Luxus verzichten kann, dafür aber näher an Land und Leute kommen will, der kann es im Hinterhof Camping von Vivi probieren!

Pasta every day keeps… – Sizilien mit dem Camper #2

THE DOCTOR AWAY…Wenn ich an Sizilien denke, kommen mir vor allem zwei Dinge in den Sinn. Mafia und Vulkane. Während das letztere doch noch eher spannend ist, so hinterlässt das erstere beim Unterwegssein mit einem auf Hochglanz polierten Camper doch eher ein mulmiges Bauchgefühl. Was macht man an der Stelle: googeln. «Wie gefährlich ist die Mafia in Sizilien?» «Wie oft werden Camper im Sizilien geklaut?» und und und. Mein Fazit: viele sinnbefreite Antworten auf von Haus aus sinnlose Fragen.

La Scala di Caltagirone

Der Pate hat sich ausgeweihnachtet

Klar, gibt es in Süditalien wohl vermehrt Uomini d’Onore, doch auch haben sich die Zeiten mittlerweile (zumindest vermehrt) geändert. Die Sizilianer haben nämlich auch keine Lust mehr darauf und haben unter anderem Aktionen, wie das Addiopizzo, gestartet. Wer immer noch Bedenken hat, dem sei gesagt, dass Touristen wohl eher selten behelligt werden, denn man wird ja die Kuh, die man melken will, nicht schlachten. Und last but not least, es braucht in Sizilien kein Glück, um unbehelligt davonzukommen – man sollte einfach nur kein Pech haben. Übrigens, fahre ich mit dem Camper lieber hundert Mal nach Sizilien als nach Berlin oder Hamburg, so klautechnisch gesehen!

Wunderschöne Sonnenuntergänge vorprogrammiert

Küstenromantik pur

Von der Fähre runter und an Messina vorbei steuern wir Richtung Norden, um so schnell wie möglich zu unserem ersten Etappenziel zu kommen: Cefalù. Ein kleines Küstenstädtchen am Fusse des Nationalparks dei Monti delle Madonie. Im Winter geht jedoch auch im Süden die Sonne leider so früh unter, dass wir im Dunkeln ankommen. Nichts desto trotz, spazieren wir durch die wunderschön beleuchtete Altstadt und erklimmen den Burgberg Rocca di Cefalù. Lange verweilen wir jedoch nicht, denn wir haben noch herrliche Zitronen aus Neapel, die verkocht werden müssen und daher verziehen wir uns für die Nacht in die Nähe von Gibilmanna Richtung Berge.

Auf Sizilien kann man eine Nordmanntanne lange suchen

Zitronen soweit die Nase reicht

Mein wohl absolutes Lieblingsgericht, dass sich vor allem auch perfekt im Camper zubereiten lässt, ist und bleibt Pasta Aglio e Olio al Limone. Das Zeug könnte ich jeden Tag essen! Vor allem, wenn man dann auch noch so leckere Zutaten von Opa und hausgemachte Nudeln vom Markt hat. Somit ist das Carboloading für unsere Trailrun Tour im Parco delle Madonie am nächsten Tag erfolgreich. Das Wetter ist herrlich, die Landschaft ist schroff und dennoch versteckt sich hinter jeder Ecke eine kleine Schönheit. Der Park ist nämlich gefüllt mit vielen endemischen Pflanzen, deren Bezeichnung mir ein Rätsel ist, aber zumindest konnte ich Disteln, Ginster und eine Vielzahl bunter Orchideen ausmachen. Neben riesigen Palmen ist in dem Park auch die Macchia dell’Inferno anzutreffen, eine Eiche deren Alter sage und schreibe im vierstelligen Bereich liegen soll! Für Naturfreunde somit ein abwechslungsreicher Ort zum verweilen.

Nicht nur für Trailrun-Enthusiasten etwas schönes

Roter Sand unter den Füssen

Uns zieht es am nächsten Tag weiter Richtung Westen und vor allem wollen wir endlich mal wieder an den Fels. Daher verschlägt es uns nach San Vito Lo Capo, wo wir nicht nur einen Wintercamper antreffen. Die Meeresbrise ist nicht nur salzig, sondern vor allem rau und wir müssen uns in den ersten Tagen warm anziehen. Trotzdem ist es wunderbar an der Cala Rossa in einem mit Standheizung eingeheiztem Büssli kleine weihnachtliche Mitbringsel auszupacken und die Stille Nacht tatsächlich bis auf das Meeresrauschen ungestört zu verbringen. Die Kletterei in der Region ist kurzlebig und auch lange Strandspaziergänge mit witzigen Kraxelpassagen machen Laune. Was uns in Sizilien jedoch auffällt ist, dass die Bordsteine im Winter regelrecht hochgeklappt sind – bis auf den Supermarkt alles zu. Daher gibt es wie immer: home-cooked Pasta, Pasta, Pasta und nicht genug davon.

Kein Gedränge, kein Stress und vor allem die Ruhe weg

Bella Italia

Wir als Städteflüchtigen meiden zwar Palermo und Catania, aber gönnen uns letztendlich zu Silvester doch ein wenig mondänes Flair in Taormina. Da wir die letzten Tage in der Wüstenlandschaft des Etna verbrachten, freuen wir uns über etwas grün und steuern direkt in den öffentlichen Garten. Eine grüne Oase inmitten des historischen Städtchen mit tollem Blick auf die strahlend blaue Bucht. Nach etwas Flanieren durch die Stadt können wir auch eine weitere Augenweide geniessen und zwar die Isola Bella – aus der Ferne, bevor wir uns ein vermeintlich gemütliches Plätzchen zum Nächtigen suchten.

Toarmina ist ein netter Ort zum Verweilen

Neues Jahr, neues Glück

Feuerwerk gibt es zu Silvester auf Sizilien keines, aber mit etwas Glück ergattert man einen 2-Personentisch bei den Toiletten in der selbsternannten besten Pizzeria der Welt. Die La Napoletana war schon in Ordnung, aber nichts gegen die wirklich beste Pizza der Welt in Bassano! Nach einem trotzdem schönen Abend schlendern wir dann zum Camper, der ausserhalb der Stadt geparkt ist und versuchen wirklich unser bestes dieses Jahr endlich mal wieder bis Mitternacht durchzuhalten. Leider nicht geschafft. Viel Schlaf gibt es trotzdem nicht, denn wie es sich herausstellt, stehen wir auf einem der wohl beliebten italienischen Bumsparkplätze. Der Verkehr jeglicher Art sorgt für eine ordentliche Geräuschkulisse, die den Schlaf und vor allem letzten Nerv raubt, so dass wir uns entscheiden die Flucht gen Norden einzuschlagen. Camping hat nicht nur eine goldene Seite!

Wir kommen wieder!

Weitere Tipps für die Reiselust ist auch Cavagrande del Cassibile, ein toller Ort zum Wandern in der Nähe von Avola. Wer eher archäologische Prachtstücke sucht, findet sie in Agrigent. Wen eher Salzabbau an der Westküste interessiert, der entdeckt in Trapani vielleicht auch noch ein paar Flamingos. Last but not least, ist die Scala die Turchi mit Sicherheit ein sehenswertes Naturphänomen, bei dem es von selbsternannten Influencern nur so wimmelt…Dann doch lieber ein paar Vulkane!

Mit dem Camper durch Sizilien!

Der Weg ist das Ziel – Sizilien #1

Sizilien mit dem Camper

Last Christmas…

Ja, weisse Weihnacht, eine schöne Bescherung mit den Griswolds und Rotkohlflecken auf der Tischdecke…alle Jahr wieder. Oder eben nicht. Denn zu Weihnachten hat es das letzte Mal geschneit, als ich noch sehr klein war, so dass die Schneemenge verhältnismässig gross wirkte. Chevy Chase wird heutzutage on demand geschaut und Rotkohl? Manches wird erst gut, wenn man es gut sein lässt.

Ohne saisonale Dekoration wüsste man kaum, dass Dezember ist

Wir fahren nach Sizilien

Daher ist der Plan für Weihnachten die Flucht nach vorne, besser gesagt Richtung Süden nach Sizilien! Statt nassem Grau bis süssen Lebkuchen und Last-Christmas in Dauerschleife, lieber warme Sonnenstrahlen, vorzügliches Essen und La Dolce Vita.

Die grösste Insel des Mittelmeers liegt jedoch nicht unbedingt um die Ecke und entsprechend ist der Weg aus den Alpen lang. Bei den rund 1800 km kann man den Weg alleine also schon mal zu seinem Ziel machen und unterwegs Abstecher einplanen. Zum Glück ist man mit dem Camper maximal flexibel und fährt nur so lange wie man Lust und Laune hat. Wer nur eine Woche Zeit hat, überlegt sich bei der Strecke vielleicht doch ein etwas näher gelegenes Ziel – denn es ist schon gutes Sitzfleisch erforderlich. Wir hatten fast drei Wochen Zeit und daher die Ruhe weg. Insgesamt waren wir jedoch nur etwas über zwei Wochen unterwegs und sind wegen eines fiesen Wetterumschwungs wieder heimgesteuert. Und das hat für unsereins vom Aufwand-Nutzen-Verhältnis tiptop gepasst.

Reisen geht durch den Magen

Unsere Reise beginnt am frühen Nachmittag, ca. eine Woche vor Weihnachten. Die Strassen sind somit noch einigermassen leer und wir können es einfach nicht lassen…einen 200 km Umweg zu unserer Lieblingspizzeria in Bassano del Grappa auf uns zu nehmen. Irgendwann haben wir mal unser Herz an diesen wundersamen Ort in Venetien verloren und naja, müssen eben hin und wieder «heimkehren». Für Camper bieten sich eine Vielzahl an Möglichkeiten auf kleinen Campingplätzen zu übernachten oder auch bei diversen Stellplätzen bei Restaurants und Wirtschaften über Nacht zu stehen.

Pizza, Pizza, Pizza!!!

Bassano del Grappa

Bassano del Grappa liegt am Taleingang des verkannten Val Sugana am südlichen Alpenrand und ist gezeichnet durch die Brenta, der einige schönen Brücken in der Altstadt zu verdanken sind. Neben dem typischen Flair, den kleine italienische Städtchen ausstrahlen, ist Bassano gefüllt mit Leben. Als Universitätsstaat leben am Abend die zahlreichen Restaurants, Caffès und Bars regelrecht auf, es wird gesellig und vor dem Essen wird erstmal ausgiebig das Aperitif zelebriert. Ist der Bauch dann mit feinen Speisen gefüllt, flaniert wer etwas auf sich hält zur alterwürdigen Holzbrücke Ponte degli Alpini. Hier häufen sich die Bars, die lokale Spirituosen ausschenken und der Sonnenübergang über der leise vor sich hin rauschenden Brenta ist phänomenal.

Ein guter Ort für einen schmackhaften Zwischenstopp

Nicht nur für Feinschmecker ein Geheimtipp

Wie der Name schon sagt, finden sich in Bassano und der Region viele Grappa-Destillerien, die zu einem Besuch einladen. Neben dem Tresterbrand jedoch werden auch diverse Liköre hergestellt, die den gängigen Aperitivi mehr als Konkurrenz machen! Da gilt die einfache Regel: Probieren geht über Studieren. Also Prost Mahlzeit und Cincin!

Der Name Bassano del Grappa bietet jedoch nicht nur jahrtausendealte kulturelle Güter und einen Leberschaden, sondern auch viele wunderbare Beschäftigungsmöglichkeiten für Frischluftfanatiker.

Let´s roll!

Von der Grappa-Destillerien zum Monte Grappa

Monte Grappa – war zwar im ersten Weltkrieg der Schauplatz schwerer Kämpfe und beherbergt ein monumentales Ossarium, das in den 30er durch Faschisten errichtet worden ist. Trotz der blutigen Vergangenheit ist dieser historische Ort nicht nur durch die über 1600 Meter Höhendifferenz zum Tal einen Besuch wert. Die Aussicht in die Po-Ebene ist schön soweit das Auge reicht – wenn es mal nicht wieder zu diesig wird. Für den Camper ist die Strasse übrigens auch geeignet, solange man den zahlreichen Rennradfahrern brav die Vorfahrt gewährt.

Mountainbiker kommen hier ebenfalls nicht zu kurz, doch vor allem ist der Himmel übersäht mit Gleitschirmfliegern, die die idealen Flugbedingungen in vollen Zügen nutzen. Entlang des Grappastocks finden sich jedoch auch einige interessante Klettersteige sowie Sportkletterwände, die für aktiven Zeitvertreib sorgen.

Byebye Po-Ebene, Sizilien wir kommen!

Mit dem Camper durch die Conca di Rieti

Für uns jedoch geht es nach Pizza und einigen Spritzern weiter gen Süden. Next Stop: Rieti. Die einen werden sich fragen, was zum Kuckuck Rieti ist und die anderen sind vermutlich Segelflugbegeisterte oder mal wieder Paragleiter. Für die ersteren jedoch sei gesagt, dass man nicht unbedingt etwas verpasst hat, wenn man das latinische Rieti nicht gesehen hat. Wir selbst waren auch nur indirekt in Rieti, sondern haben es vorgezogen mit dem Camper durch die Conca di Rieti zu gurken. Einem Hochtal, das zwischen den Reatiner und Sabiner Berge abgeschlossen wird und mit etwas Suchen wunderbare Wanderwege preisgibt.

Dolce Vita von Venedig bis Palermo

Lieber im Winter unterwegs

Wir starten in Poggio Bustone, wo uns die Dorfgemeinschaft, deren Durchschnittsalter bestimmt die 70 überstieg, wie Ausserirdische begutachten und folgen unseren Füssen soweit sie einen Weg finden. Der jedoch verschwindet irgendwann, da die Rinder vermutlich auf die Forststrasse ausgewichen sind, die wir passieren. Bei dem lichten Wald alles kein Problem und beim leicht frostigen Bedingungen stehen wir am flachen Gipfelplateaus des Berges ohne Namen. Die Aussicht ins Tal verschlägt mir zumindest ein wenig den Atem. Die kalte Bodeninversion will den Nebel auch am späten Vormittag noch nicht gehen lassen und die Zirren verschleiern die eh schon schwachen Sonnenstrahlen. Der Blick hat etwas Mystisches und findet einen besonderen Platz in meinem Hippocampus.

Ein Zwischenstopp mit Gleitschirm-Action

Monti e Mare

Gefühlt ist die halbe Strecke nun hinter uns, aber das ist alles kein Grund zur Eile. Wie gesagt, der Weg eines Campers ist das Ziel. Eine kurze Überlegung ist es über Landstrassen weiter zu bummeln, aber da ab Rom die Autobahn eigentlich mautfrei sind…behalten wir uns das für andere Camperferien vor. Stattdessen geht es über Neapel mit einem Abstecher zum Vesuvio und die Costiera Amalfitana weiter Richtung Kalabrien.

Wir kommen auf den Geschmack von Vulkanen

Ein Hoch auf die Standheizung!

Und jeder Camper, oder zumindest die ohne eigene Hygienekammer, kennen das Problem on the road: Duschen! Wir zumindest haben eine Aussendusche, doch auch in Süditalien wird es im Dezember nachts recht kühl und das frischgetankte Brunnenwasser ist nicht wärmer. Umso schöner ist es doch, wenn man unterwegs bei einer olfaktorisch anregenden Therme halt macht!

So wacht man doch gerne auf 🙂

Nase zu und durch

Lamezia Terme ist in Italien eher für die hohe Akkumulation von ‘Ndrangheta bekannt, jedoch ist das Marketing der Region und vor allem der Terme di Caronte langsam auf dem grünen Zweig. Neben richtigen Thermalbädern mit Rutsche und Co haben sich die Einheimischen die natürlichen Schwefelquellen zu Eigen gemacht und ein öffentliches Bad gebaut. Wir kommen nachts an und stellen freudig fest, dass wir nicht nur direkt bei den Quellen mit dem Camper stehen können, sondern dass die Badi nachts auch noch beleuchtet ist.

Schlau ist der Fuchs

Next Stop Sizilien

Die Wassertemperatur – ein Traum! So plantschen wir weit mehr als die Nase erlaubt und geniessen die nun laue Nacht. Die Frage am Ende des Badespasses jedoch ist, wie wir den Geruch von faulen Eier nun nicht mit in Bett nehmen. Aber schlau wie ein Fuchs, haben wir natürlich vorgesorgt. Unsere flexiblen Wasserkanister à 5 L haben wir mit eiskaltem Brunnenwasser gefüllt…und einfach mit ihnen zusammen gebadet! Über die Stunde war das Wasser dann genauso mollig warm, wie das Thermalwasser. Am «Duschplatz» wurde sauber geschrubbt, aber statt sich die volle Kältedröhnung zu geben, können wir ohne mit der Wimper zu zucken duschen.

Tropea belohnt mit karibischen Eindrücken

Neben Thermalquellen lädt Kalabrien auch noch zu vielen anderen Abenteuern ein, doch wir machen nur noch einen kurzen Abstecher nach Tropea, um dann die Fähre nach Messina anzusteuern. Sizilien wir kommen!

Reggio Calabria to Messina

Wochenende: Camper Kurztrip – lohnt sich das?

Kurztrip

Man muss nicht immer Ferien nehmen, um Urlaub zu machen

Ich bin vermutlich nicht die einzige, die ein Lied davon singen kann, dass es im Jahr einfach nicht genug Ferientage gibt. Und ich beschwere mich auch regelmässig, dass das Wochenende einfach viel zu kurz ist. Da lohnt es sich ja fast gar wegzufahren…oder doch auf einen Camper Kurztrip? Klare Antwort: ja, auf jeden Fall!

Unkompliziert, flexibel und mitunter spart es bare Münze

Zwar nicht an einem Wochenende, sondern nach einer Woche Ferien in Andalusien mit Mietauto und täglichem Hopping von Pension zu Hotel und Apartment, war ich es echt Leid. Hotel suchen, kurzfristig überteuert buchen, Check-In, Gepäck rein, Auspacken, Einpacken, Gepäck zurück ins Auto schleppen, Auschecken, weiterfahren. Nie wieder ohne einen Camper. Denn in der Kleinraumwohnung auf vier Rädern hat man alles dabei, von Bett über Küche, Klamotten bis hin zu der Sportausrüstung.

Ein Roadtrip kann nicht immer durchgeplant sein, denn wenn man ein Riesenrad entdeckt, dann ist alles andere vergessen!

Frische Luft tanken

Heutzutage verbringen wir stetig mehr Zeit in buchstäblich geschlossenen Räumen, die ohne Frage, durch gute Klimatisierung und moderne Luftfilter vermutlich einwandfreie Luftqualität liefern. Doch stellt Euch vor, es hatte gerade einen kurzen Sommerschauer und nun strahlt die Sonne durch die lichte Blätterdecke eines grünen Mischwalds. Der Boden dampft und die Vögel singen ihre Lieder, während es im Unterholz raschelt. Ihr nehmt einen tiefen Atemzug. Könnt Ihr es auch riechen? Diese frische Luft ist wie Balsam für die Seele. Da man beim Campen auch die allermeiste Zeit draussen im Freien verbringt, ergibt sich die gesunde Frischluftzfuhr wie von alleine.

Entschleunigung muss manchmal auch sein

Der Sonne hinterher

Ein weiterer Vorteil mit dem Camper unterwegs zu sein, ist die Flexibilität. Auch wenn wir Menschen nicht immer so spontan sind, so ist es das Wetter manchmal. Regnet es am Wochenende am Vierwaldstättersee? Dann fährt man der Sonne entgegen und tankt sein Vitamin D einfach am Genfer See!

Nordstau? Dann nichts wie ab ins Tessin!

Roadtrip und Freiheitsgefühl

Wenn wir uns zu einem Weekender aufmachen, dann fängt das Feriengefühl beim Einsteigen in den Camper ein. Füsse hochlegen, entspannte Musik auflegen und die Welt am Fenster vorbeiziehen sehen. Der Weg ist schliesslich manchmal auch das Ziel, oder? Vor allem, wenn man dann vor dem Gotthardtunnel im Stau steht! Dann greift man einfach nach einem Kaltgetränk im Kühlschrank, kurbelt (im übertragenen Sinne) die Fenster runter und chillt einfach mal. Dann fährt man eben nicht den Tunnel, sondern über den Berg und geniesst auf der Passhöhe den Sonnenuntergang, denn das Bett ist ja zum Glück dabei!

Das Wertvollste in unserer Zeit ist das Gefühl von Freiheit

Digital Detox

Wir hängen sehr viel Zeit an unseren Handys, am iPad oder dem Computer. Mein Handy gibt mir sogar einen Wochenbericht raus, wie viel ich mit welcher App an Lebenszeit vergeudet habe. Und ja, ohne geht es vielleicht wirklich nicht mehr. GoogleMaps will niemand missen. Aber eine kurze Pause von dem ständigen Gucken, Swipen, Pinchen und Liken hat noch niemandem geschadet. Vor allem wenn man etwas weiter weg von der Zivilisation unterwegs ist, gibt es manchmal weder WLAN noch Netz. Aber mit Sicherheit eine bessere Verbindung. Zu sich, der Natur, seinem Begleiter und womöglich den wichtigen Dingen im Leben. Wann hast Du das letzte Mal ein Buch gelesen?

Weniger ist mehr. Hauptsache der Magen knurrt nicht.

After-Work-Ferien

Wer kennt es nicht, die Freitagseuphorie. Im Büro sind heute fast alle gut drauf, ab Mittag nimmt der Off-Topic-Plausch kontinuierlich zu und die Frage stellt sich, ob man heute oder doch eher Samstag in der Früh zum Wocheneinkauf geht. Wie wäre es stattdessen damit: in den Camper steigen, zwei Stunden später am Lago Maggiore sitzen und einen Spritz Aperol trinken? Oder das Feierabendbier kühlt schon im Camperkühlschrank und man fährt abends noch zum Wanderparkplatz, um am nächsten Tag noch vor dem Sonnenaufgang am Berg zu sein?

Yay, yay, yay – Action kombiniert mit Entspannung!

Einfach etwas Hygge im täglichen Leben

Hygge ist ein wesentlicher Bestandteil der dänischen Lebensphilosophie. Es bedeutet Gemütlichkeit, herzliche Atmosphäre und den Genuss des Guten im Leben mit Menschen, die einem wichtig sind. Und die Flucht aus dem Alltag kann sehr viel zum Wohlbefinden beitragen. Sei es, weil man endlich Zeit hat sein One-Pot-Gericht vom Campinggaskocher zu geniessen oder sei es, weil man eingekuschelt in die warme Decke und offener Hecktüre endlich mal wieder die Sterne betrachten kann oder sei es, weil man endlich abseits der gewohnten Umgebung und To-Do-Listen einen Moment innere Ruhe findet, um ein Buch zu lesen oder einen Brief zu schreiben. Hygge eben.

Versuch’s mal mit Gemütlichkeit, mit Ruhe und Gemütlichkeit…

Mit dem Camper nach Kroatien

Im Frühjahr ist die Sehnsucht nach Wärme, Sonne und Vitamin D nach der dunklen Jahreszeit immer besonders gross. Vor allem ist ab Mitte Mai bis Mitte Juni die Feiertagsdichte besonders ferienfreundlich. Mit genug Überstunden im Gepäck steigen wir also in unseren Camper und verlassen die Tristesse von kaltnassem Frühlingswetter. Meeresbrise und Klettereldorado Paklenica? Auf geht es mit dem Camper nach Kroatien!

Pre-Corona

Unsere Aus.Zweit ist der Vollständigkeit halber gesagt schon eine Weile her. In der jüngsten globalen Reisebeschränkungssituation ist die Freizügigkeit mitunter eingeschränkt und muss bei einer Reiseplanung in Betracht gezogen werden. Da sich die unterschiedlichen Massnahmen dynamisch ändern und jeweils auch von Durchreiseland variieren, werde an der Stelle keine weiteren Infos dargestellt, da nicht für die Richtigkeit und Aktualität garantiert werden könnte.

Roadtrippin‘

Roadtrip durch Südost-Europa

Auf unserem 5-wöchigen Trip erkundigen wir in den ersten Wochen Italien, Österreich und das unbekannte Slowenien. Das Frühjahr ist jedoch geprägt von einer windarmen Wetterlage mit hohen Temperaturen, was täglich in teils massiven Überentwicklungen resultiert. Das bedeutet, dass sich bereits mit den ersten Sonnenstrahlen der Morgensonne starke Thermik entwickelt, die die Cumuli wie Pilze in die Höhe schiessen lässt. Bis Mittag werden diese grossen bauschigen Wolken immer dicker, schwerer und dunkler. Bis sich meistens unvorhersehbar ein Kaltflussausfluss in einem stürmischen Wind manifestiert und die Wolken kurze Zeit später Wolkenbruch erleiden. Dieses Wetter macht als Gleitschirmflieger nicht wirklich Spass. Auf den Mountainbikes im Gewitter auf einem ausgesetzten Singletrail unterwegs zu sein, ist auch nur bedingt empfehlenswert. Die Lösung zu dem Problem: der Sonne hinterher! Und diese ist in Kroatien.

Sonnenuntergänge soweit das Auge reicht

Campen in Kroatien

Kroatien ist bei Badeurlaubern sehr beliebt und von Campern wimmelt es auch jede Menge. Nicht verwunderlich, denn alleine die Fahrt entlang der Küstenstrasse mit einer weitreichenden Fjordlandschaft und einem Blick bis an den Horizont, sind eine Reise wert. Der Reiz ist gross an einer der vielen Buchten stehen zu bleiben und dort sein Nachtlager aufzuschlagen. Doch Obacht – das ist in Kroatien keine so gute Idee. Leider ist auch in Kroatien, wie in vielen anderen europäischen Ländern, das «Wildcampen» oder «Freistehen» verboten. Die Kulanz ist vor allem an der kroatischen Küste und den Touristengebieten tendenziell gering. Je weiter man sich von den Hotspots wegbewegt, desto höher ist die Chance, dass der Beamte mal ein Auge zudrückt. Grundsätzlich ist das Campen auf Privatgrundstücken auch verboten. Alles in allem empfiehlt es sich daher einen Camping- oder Stellplatz aufzusuchen. So rollen wir zu unserem Reiseziel Starigrad-Paklenica und finden einen versteckten Autostop, wo wir pro Nacht rund 12 Euro bezahlen müssen. Bei der warmen Dusche und Blick aufs Meer ist das mehr als fair!

Nicht der besagte Autostop, sondern ein noch nicht offiziell geöffneter Campingplatz auf Pag.

Gute Nachbarn

Unsere Nachbarn sind allesamt deutsche sowie Schweizer Wiederholtäter, welche seit Jahren aus der Kälte des Frühjahrs zu diesem Stellplatz in Kroatien fliehen. Wir werden fast familiär empfangen und werden direkt in die Gepflogenheit des Platzes eingewiesen. Unser Fahrzeug ist auch unter stetiger Aufsicht, vor allem, wenn wir unterwegs sind, da der Tagesablauf unserer betagten Freunde einer strengen Routine folgt. 1. Aufstehen und ab in die Dusche 2. Ausgiebiges Frühstück mit weich gekochten Eiern 3. Heimatradio hören 4. Sonnenliegen herausstellen 5. In die Sonne legen 6. Bierchen 7. Mittag 8. Sonnenliege 9. Sprung ins Meer 10. Sonnenliege 11. Bierchen 12. Grill 13. Noch mehr Bier…Meine Vermutung ist, dass sich so manch einer am Tage teilweise nicht weiter als 50 Meter von seinem Camper wegbewegt.

Klettern in Paklenica

Wir hingegen wollen nicht mit dem Sonnenliegen, die wir nicht haben, verschmelzen, sondern es drängt uns in den Nationalpark Paklenica, der sich im Velebit-Gebirgsmassiv nordöstlich von Zadar an der kroatischen Adria befindet. Aus dem Kroatischen übersetzt sich «Pakle» zu Hölle. Paklenica könnte dabei eine Art Verniedlichung zur «kleinen Hölle» sein. Dies kommt nicht von nirgendwo, denn die Paklenica-Schlucht ist umgeben von rauen und mehrere Hundertmeter hohen steilen Karstfelsen, die mit Höhlen durchzogen sind und womöglich ein Tor zur Hölle sein könnten. Was für den einen ein Schrecken ist, ist für den anderen ein Segen. Denn in dieser Schlucht ist ein wunderschönes und vor allem riesiges Klettergebiet mit über 400 Routen in den verschiedensten Schwierigkeitsgraden entstanden. Wir haben zum Glück unser Equipment dabei und lösen entsprechend für drei Tage unsere Parkeintritte und mischen uns unter die zahlreichen Familien, Wanderer und Kletter-Cracks.

Climber’s Paradise

Trailrun durch den Nationalpark

Der Park bietet jedoch nicht nur das teilweise überfüllte Klettergebiet, sondern auch über 150 km markierte Wanderwege. Daher entscheiden wir uns zu Fuss bzw. im Laufschritt einen Trailrun zu machen und sind gespannt, ob wir auf unserer Erkundungstour vielleicht sogar auf Braunbären, Luchse oder Wölfe treffen werden! Ich nehme es vorweg, wir hatten Glück oder Unglück, aber bis auf einen furchteinflössende Kreuzotter und einem Adler, der weit über uns kreiste, zeigte sich keine Fauna. Erstaunlicherweise war abseits des Parkeingangs auch sehr wenig bis gar nichts los und wir hatten die Wege für uns alleine. Im Abseits vom grossen Tourismus zeigte Kroatien uns ein bis dahin unbekanntes Gesicht. Ein dichter Mischwald, der für die Region ungewöhnlich hoch gewachsen ist und hier uns da unbekannte Blumen versteckte. Im Velebit gibt es auch einige Berghütten, die bei längeren Touren Logis bieten. Auf Wasserquellen trifft man auch immer wieder, so dass man bei der Affenhitze nicht kübelweise Wasser mitschleppen muss, sondern der Leichtigkeit des Seins frönen kann.

Run to the hills 🙂

Biken durch das Velebit

Nach drei Tage im Park tuen uns die Finger und/oder Füsse weh und wir entscheiden uns mehr vom Velebit mit unseren Bikes zu erkunden. Hier ist kein Parkeintritt notwendig und wir folgen einer asphaltierten Strasse Richtung Veliko Rujno bergauf. Je höher wir kommen, desto angenehmer wird die Temperatur dank Meeresbrise. Die Naturlandschaft um uns herum wird auch zunehmend grüner und verliert seine Schroffheit an eine belebtere Flora. Die Aussicht über Velebit ist phantastisch und auch die Insel Pag zeigt aus der Höhe ein neues Gesicht von Kroatien. Als wir das Rujno erreichen wird der Himmel über uns jedoch immer dunkler und wir ahnen nichts Gutes. Daher machen wir kurzer Hand kehrt und rollen zurück in die Wärme, wo die Badegäste unbesonnen weiter sonnen.

Ein Päusschen muss man sich beim Biken doch noch gönnen…

Die Heimreise treten wir nicht auf direktem Wege an, sondern gönnen uns einen Umweg über die Insel Pag, um doch noch einen Tag am Strand in der Nähe von Lun zu faulenzen. Mit der Fähre geht dann wieder zurück ans Festland und uns bleibt nur übrig zurück zu blicken. Dabei schwärmen wir schon von einer nächsten Reisen bei der wir noch weiter fahren werden, um den wilden Balkan zu erkunden.

Good-bye Croatia!